Lehr- Lern-Kulturen asiatischer Studierender kennen und in der eigenen Lehre berücksichtigen (Kurzworkshop online)
Die Zahl asiatischer Studierender, z. B. aus Pakistan oder China, an deutschen Hochschulen wächst stetig. Die damit einhergehenden kulturellen Unterschiede bereichern die akademische Kultur, führen im Alltag aber auch immer wieder zu Irritationen.
Um Sie als Lehrende hier zu unterstützen, bietet dieser Kurzworkshop einen praxisnahen Überblick über typische kulturell geprägte Unterschiede in den Lehr- und Lernkulturen. Hierzu widmen wir uns Erwartungen, Lernbiografien und Herausforderungen asiatischer Studierender und reflektieren dabei eigene, oft implizite Lehrannahmen. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:
- Welche Vorstellungen bringen diese Studierenden von Studium und Lehre in Deutschland mit?
- Wo entstehen häufig Missverständnisse im Seminaralltag, in der Kommunikation oder in Prüfungen – und warum?
Daran anknüpfend erarbeiten wir anhand von Fallbeispielen konkrete (didaktische) Strategien, um Lehrveranstaltungen transparenter, inklusiver und lernförderlicher zu gestalten – ohne dafür Standards zu senken. Ziel ist es, interkulturelle Herausforderungen zu berücksichtigen, dadurch die Handlungssicherheit der internationalen Studierenden zu stärken und so auch zu ihrem Studienerfolg beizutragen.
Bringen Sie – falls vorhanden – gerne Beispielsituationen aus Ihrem Lehralltag mit.
Inhalte:
Unsere zentralen Leitfragen sind:
- Was erwarten asiatische Studierende von einem Studium in Deutschland, womit haben sie häufig Schwierigkeiten – und warum?
- Welche Erwartungen haben deutsche Dozent:innen – oft unausgesprochen?
- Wie lassen sich Lehrformate, Kommunikation und Prüfungen anpassen im Sinne eines interkulturellen Entgegenkommens, ohne akademische Standards zu senken?
Lernziele:
Die Teilnehmenden werden nach Abschluss des Seminars …
- Erwartungen, Lernbiografien und akademische Sozialisation vieler asiatischer Studierender sowie
- typische Herausforderungen (auf beiden Seiten) erkennen,
- eigene Lehrhaltungen, implizite Normen und Machtasymmetrien reflektieren,
- konkrete (didaktische) Strategien für eine inklusive, klare und lernförderliche Lehre entwickeln können
- und dabei Defizitperspektiven („die können halt nicht…“) vermeiden zugunsten struktureller Erklärungen.
Referentin:
Monica Fröhlich ist eine Alumna der Universität Bamberg: Sie hat Germanistik, Französisch und Deutsch als Fremdsprache studiert und in Gegenwartsliteratur promoviert. Nach vielen Jahren als Leitung des Dezernats Kommunikation mischte sie die Berufskarten neu und war zuletzt als DAAD-Lektorin auf den Philippinen, wo sie an der University of the Philippines Deutsche Sprache, Geschichte und Literatur unterrichtet und für den DAAD Hochschulkontakte gepflegt und Studierende beraten hat.
| University: | Otto-Friedrich-Universität Bamberg |
|---|---|
| Seminar host: | Dr. Monica Fröhlich |
| Location: |
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| Dates: |
19.06.2026
, 12:15 - 13:45 Uhr
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| Costs: |
The following attendance fees apply:
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| Available slots: | 12 slots, thereof 12 available |
| Stufe: | Basic and advanced level |
| Credible hours: |
Area B with 2 operation units |
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