Selbstreguliertes Lernen im Studium fördern

Studierende sind nach dem Übergang von der Schule in die Hochschule mit einer für sie neuen Lernumwelt konfrontiert. Dabei zeichnet sich die Lernumwelt der Hochschule dadurch aus, dass die Studierenden größere Freiheiten und Entscheidungsspielräume beim Lernen erhalten als in der Schulzeit (z.B. Wahl des Studienfachs/ der besuchten Module, Beginn des Lernens für die Klausur).
Nicht immer fühlen sich die Studierenden auf eben diese Freiheiten, die das Studium mit sich bringt, ausreichend vorbereitet, insbesondere in Bezug auf das eigene Lernen. Um besser mit den Anforderungen des Studiums zurecht zu kommen, kann den Studierenden das selbstregulierte Lernen helfen: Selbstreguliert Lernende zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich eigene Lernziele stecken und versuchen diese Ziele durch den Einsatz von geeigneten Lernstrategien zu erreichen. Dabei ist es außerdem wichtig, dass die Lernenden ihr eigenes Lernen planen, überwachen, regulieren und sich darüber hinaus zum Lernen eigenständig motivieren.
Im Rahmen des Seminars beschäftigen wir uns daher mit dem Themengebiet des selbstregulierten Lernens und überlegen uns gemeinsam, wie Sie als Lehrende, Ihre Lehre konzeptionell (z.B. durch den Einsatz von Lerntagebüchern) so ausgestalten können, dass Sie das selbstregulierte Lernen der Studierenden fördern und/oder unterstützen können.

Inhalte:

  • Grundlagen des selbstregulierten Lernens
  • Lernstrategien
  • Reflexion der eigenen Lehre

Lernziele:


Die Teilnehmenden werden nach Abschluss des Seminars …

  • Die Grundlagen des selbstregulierten Lernens kennen (Theorie & Modelle)
  • ausgewählte Lernstrategien kennen und sie den verschiedenen Kompetenzbereichen (Kognition, Metakognition, Motivation) des selbstregulierten Lernens zuordnen können
  • die eigene Lehre im Hinblick auf das selbstregulierte Lernen reflektieren können

An diesen Workshop schließt sich eine begleitete Transferphase an, in der die Teilnehmenden die im Workshop thematisierten Impulse in eigene Lehrkonzepte überführen. Die Arbeitseinheiten können nur insgesamt erworben werden; das heißt, dass eine Transferbearbeitung stattgefunden haben muss. Es werden 6 AE für die Präsenzveranstaltung und weitere 6 AE für die begleitete Transferphase angerechnet.





Achtung: Dieser Workshop ist dem Themenzertifikat Lernprozessbegleitung zugeordnet. Eine Teilnahme ist nur für Lehrende der Universität Bamberg möglich. Zudem nur, wenn Sie bereits den Auftaktworkshop "Lernprozessbegleitung – Das Lernen der Studierenden aktiv unterstützen" besucht oder mindestens das Zertifikat der Grundstufe absolviert haben.

Universität: Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Seminarleitung: Simone Goppert
Ort:
Universität Bamberg
Online-Seminar, Die Zugangsdaten werden etwa eine Woche vor dem Seminar per E-Mail mitgeteilt

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Termine: 25.03.2022 , 10:00 - 16:00 Uhr
Kosten:

Es fallen folgende Teilnahmegebühren an:

  • Für alle Lehrenden (wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen, Professor*innen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte) mit einer Vollzeitstelle (75% bis 100% Arbeitszeit), 60 €
  • Für alle Lehrenden (wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen, Professor*innen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Lehrbeauftragte) mit einer Teilzeitstelle (bis einschl. 74,9% Arbeitszeit), 36 €

Verfügbare Plätze: 6 Plätze, davon 2 frei
Stufe: Grund- und Aufbaustufe
Anrechenbare Stunden: Bereich A mit 6 Arbeitseinheiten
Bereich D mit 6 Arbeitseinheiten
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